Heino hat einen Sohn: Uwe Kramm, Jahrgang 1960. Nach Heinos Darstellung gibt es zwischen Vater und Sohn seit fast drei Jahren keinen Kontakt mehr. Anfang Oktober 2026 hat der 87-Jährige in der SWR-Talkshow „Nachtcafé“ eine Annäherung ausgeschlossen. Uwes Frau Vera sieht die Sache anders. Wer ist Uwe, wer ist seine Mutter, und worum geht es in dem Streit?

Wer ist Heinos Sohn?

Heinos einziger Sohn heißt Uwe Kramm. Er trägt den bürgerlichen Familiennamen des Sängers, der als Heinz Georg Kramm am 13. Dezember 1938 in Düsseldorf zur Welt kam. Uwe ist Jahrgang 1960; laut OK! Magazin war er im April 2026 66 Jahre alt.

Seine Mutter ist Henriette Heppner, Heinos erste Ehefrau. Die beiden heirateten im Juni 1959, sie war damals 18 Jahre alt. Die Ehe hielt nur bis 1962. Uwe ist seit 2007 mit Vera Kramm verheiratet.

SteckbriefUwe Kramm
VaterHeino (Heinz Georg Kramm, *13.12.1938)
Geburtsjahr / Alter1960; laut OK! Magazin (April 2026) 66 Jahre
MutterHenriette Heppner, Heinos erste Frau (Ehe 1959–1962)
EhefrauVera Kramm, verheiratet seit 2007
Kontakt zum Vaterlaut Heino keiner seit der Beerdigung von Hannelore im November 2023; Vera Kramm widerspricht seiner Darstellung
Erbesoll laut Heino nichts erben; Vermögen nach Heinos Angaben bereits an Manager Helmut Werner übertragen

Heinos Familie: drei Ehen, zwei Kinder

Heino war dreimal verheiratet. Nach der Scheidung von Henriette Heppner heiratete er 1965 Lilo Kramm, die Ehe wurde 1978 geschieden. Im April 1979 folgte die Hochzeit mit Hannelore, mit der er mehr als 44 Jahre zusammenblieb – bis zu ihrem Tod im November 2023.

Neben Uwe hatte Heino eine Tochter aus einer Jugendliebe, geboren 1968. Sie starb im November 2003. Hannelore war nicht Uwes leibliche Mutter, sondern seine Stiefmutter.

Heinos Darstellung des Kontaktabbruchs

Im März 2026 berichteten Medien über das Zerwürfnis. Am 13. März feierte die Doku „Heino – Karamba, Karacho, Kult!“ in Kitzbühel Premiere, wo der Sänger heute lebt. Neffe, Nichte und ein Cousin waren dabei, Uwe nicht – Heino hatte ihn nicht eingeladen. Der „Bild“ sagte Heino damals:

„Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens.“

Seit der Beerdigung von Hannelore habe sich Uwe nicht mehr gemeldet, „weder zu Weihnachten noch an Silvester und an keinem meiner Geburtstage“, so Heino. Sein Manager Helmut Werner stellte sich dabei nicht als Auslöser dar: „Das Verhältnis der beiden war vorher schon kaputt“, sagte er laut t-online. Er habe Heino sogar überzeugen müssen, Uwe überhaupt zur Trauerfeier für Hannelore einzuladen.

Was Heino jetzt im „Nachtcafé“ gesagt hat

Im SWR-„Nachtcafé“ bei Moderator Michael Steinbrecher sprach Heino Anfang Oktober erneut über seinen Sohn. Seit Hannelores Tod habe es weder ein Treffen noch irgendeinen Kontakt gegeben. Eine Annäherung schloss er aus:

„Warum soll ich mich um ihn kümmern? Er hat sich nie um mich bemüht.“

Er habe inzwischen eine neue Familie, Uwe wäre darin „ein Störfaktor“. Mit dieser neuen Familie meint Heino seinen Manager: Er lebt mit Helmut Werner, dessen Partnerin Nicole und deren Sohn Lenny unter einem Dach in den Alpen. „Helmut ist ein Sohn für mich geworden“, sagte er in der Sendung. Über den Auftritt berichteten unter anderem Promiflash und schlager.de.

Erbe: Warum Uwe nichts bekommen soll

Schon im Frühjahr hatte Heino erklärt, sein Vermögen bereits zu Lebzeiten an Helmut Werner übertragen zu haben. „Es ist mein Wille, dass Uwe jetzt gar nichts mehr von mir erbt“, zitierte ihn t-online. Laut „Bunte“ begründete er die Entscheidung damit, dass er sie gemeinsam mit Hannelore getroffen habe. Ob Uwe dennoch erbrechtliche Ansprüche hat, etwa auf einen Pflichtteil, geht aus den Berichten nicht hervor.

Die andere Seite: Was Vera Kramm sagt

Uwes Frau Vera widerspricht Heinos Darstellung deutlich. Ihrem Mann sei es nie um Geld gegangen, sondern um die Anerkennung seines Vaters. „Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen“, sagte sie laut web.de. Und: „Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sein eigenes Kind öffentlich so demütigen kann.“ Gegenüber „Woche der Frau“ fand sie ein drastisches Bild: „Ein Sohn ist doch kein Möbelstück, das man nach Belieben austauschen oder entsorgen kann!“

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Familiengeschichten hinter berühmten Namen haben wir auch bei Carmen Nebels Sohn Gregor und den Eltern von Udo Jürgens aufgeschrieben. Ebenfalls aus Heinos Generation: Schlager-Legende Peter Kraus.