Christine Neubauer ist 64 Jahre alt (Stand: Oktober 2026). Die Schauspielerin wurde am 24. Juni 1962 in München geboren. 2026 heiratete sie den chilenischen Fotografen José Campos – erst standesamtlich auf Mallorca, dann kirchlich in Chile.

Hier der Überblick zur früheren „Landärztin“: Karriere, Ehemann, Sohn und ihr Filmprojekt in Südamerika. Grundlage sind die unten verlinkten Berichte, geprüft am 7. Oktober 2026.

Christine Neubauer: Alter und Steckbrief

FrageAntwort
Geburtstag24. Juni 1962
GeburtsortMünchen
Alter64 Jahre (Stand: Oktober 2026)
BerufSchauspielerin, Hörspielsprecherin, Autorin
Durchbruch1987 als Traudl Grandauer in der ARD-Serie „Löwengrube“
EhemannJosé Campos, chilenischer Fotograf (Hochzeit 2026)
Kinderein Sohn, Lambert jr. (Jahrgang 1992)

Vom Volkstheater zur „Landärztin“: ihre Karriere

Neubauer ist die Tochter eines Buchdruckerehepaares. Nach der Mittleren Reife an der Maria-Ward-Schule in München-Nymphenburg studierte sie zwei Semester Psychologie, nahm dann Schauspielunterricht und ging ans Lee Strasberg Theatre and Film Institute nach New York. Anfang der 1980er stand sie am Münchner Volkstheater und an der Kleinen Komödie auf der Bühne.

Der große Sprung kam 1987 mit der „Löwengrube“. Für ihre Traudl Grandauer bekam sie 1992 den Grimme-Preis. Danach folgten zahlreiche Fernsehrollen, darunter:

  • „München 7“ (2004–2012) als Elfi Pollinger vom Viktualienmarkt
  • „Die Landärztin“ (2005–2013) als Dr. Johanna Lohmann
  • „Hannas Entscheidung“ (2012): Für ihre Darstellung erhielt Neubauer die Goldene Nymphe in Monte Carlo
  • Gastrollen im „Traumschiff“ (2017) und in der vorletzten Folge der „Lindenstraße“ (2020)

Außerdem veröffentlichte sie mehrere Bücher der „Vollweib“-Reihe und trat in Unterhaltungsshows auf: Bei RTLs „Dance Dance Dance“ wurde sie 2017 Fünfte, bei „Let’s Dance“ 2025 landete sie auf Rang sechs von 14. Mehr zur Biografie fasst der Wikipedia-Eintrag zusammen.

Ehemann José Campos: zwei Hochzeiten in einem Jahr

Kennengelernt haben sich die beiden 2008 bei Aufnahmen in der chilenischen Atacama-Wüste, ein Paar sind sie seit 2011. Geheiratet wurde erst 2026 – und dann gleich zweimal.

Standesamt auf Mallorca

Laut ms-aktuell soll die standesamtliche Trauung am 6. Mai 2026 im Rathaus der kleinen Gemeinde Mancor de la Vall auf Mallorca stattgefunden haben, im kleinsten Kreis. Als Trauzeugen nennt der Bericht Neubauers Mutter Lydia und den Komponisten Harold Faltermeyer.

Kirchliche Trauung in Chile

Die kirchliche Hochzeit folgte laut Joyn bei der historischen Kirche San Francisco de Asís in Chiu Chiu, also in der Region, in der sich die beiden kennengelernt hatten. Neubauer trug nach Angaben von TV Movie (30. September 2026) ein cremefarbenes Kleid und einen fünf Meter langen, in Chile handgefertigten Spitzenschleier.

Warum so spät? Im NDR-Format „DAS! Rote Sofa“ nannte Neubauer bürokratische Hürden: Allein der Papierkram habe sich fünf Jahre hingezogen (zitiert nach Joyn). Campos soll ihren Vater noch vor dessen Tod 2019 um ihre Hand gebeten haben.

Ihre erste Ehe hatte Neubauer 1990 mit ihrer Jugendliebe Lambert Dinzinger geschlossen, Sportjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Die Trennung wurde im Januar 2011 öffentlich, die Scheidung war im November 2014 rechtskräftig.

Sohn Lambert und die Rolle als Oma

Aus der Ehe mit Dinzinger stammt Sohn Lambert jr., geboren 1992. Im September 2025 berichtete leinetal24 unter Berufung auf „Bunte“ und „Bild“, dass Mutter und Sohn nach langer Funkstille wieder Kontakt haben. Neubauer reiste demnach mit ihrer Mutter zu ihm nach Dubai, wo er lebt. Der Bericht erwähnte außerdem, dass sie Großmutter einer Enkeltochter geworden ist. „Die Vergangenheit liegt hinter uns, da sind wir uns einig“, sagte Lambert jr. laut „Bunte“.

Was macht Christine Neubauer heute?

Mit ihrer eigenen Produktionsfirma Santiago Film war sie 2024 Co-Produzentin des Films „Hundswut“. Die Abendzeitung München berichtete am 3. September 2026 über Dreharbeiten zu einem neuen Film in Chile, bei dem Neubauer als Schauspielerin und Co-Produzentin mitwirkt. Dem Bericht zufolge wollte sie deshalb das Oktoberfest 2026 auslassen.

In demselben Bericht wird sie deutlich: Ein TV-Projekt sei abgelehnt worden, weil solche Geschichten angeblich niemand sehen wolle.

„Mir wird immer wieder vermittelt, dass Stoffe mit Frauen über 50 schwierig seien, weil das Publikum sie angeblich nicht sehen möchte.“

Ihr Gegenargument, ebenfalls in der AZ: „Menschen interessieren sich für Menschen. Für Liebe, Verlust, Humor, Scheitern, Neuanfänge […]“. Eine eigene Geschichte über Neuanfänge hätte sie mit 64 jedenfalls parat.

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